Neue Mehrwertsteuersatzmatrix ab 1. Juli - was ändert sich?

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Ausbund

Ab dem 1. Juli 2020 gelten neue Mehrwertsteuersätze. All dies dank der lang erwarteten neuen Steuersatzmatrix. InFakt-Experten erklären, was sich ändern wird - was die Steuer höher und was niedriger sein wird.

Die neue Mehrwertsteuermatrix soll in erster Linie Absurditäten bei der Anwendung der Steuer beseitigen, bei denen ähnliche Waren (derselben Kategorie) in einigen Fällen mit unterschiedlichen Sätzen besteuert wurden.

Die Bestimmung der Mehrwertsteuersätze auf der Grundlage der polnischen Klassifizierung von Produkten und Dienstleistungen verursachte viele Absurditäten. Am charakteristischsten ist der Donut, für den drei Steuerbeträge (5%, 8% und 23%) gelten könnten. Sie können auch das Beispiel Eis nennen, dem zwei Sätze (5% und 8%) zugeordnet werden könnten. - - Die neue Matrix ist zwar keine ideale Lösung, aber ein großer Schritt in Richtung Einfachheit Einstellen des Mehrwertsteuersatzes - unterstreicht Piotr Juszczyk, Steuerberater bei inFakt.

Die Matrix basiert auf der kombinierten Nomenklatur (CN). Daher werden die Produkte einer bestimmten Abteilung im CN-System zugeordnet, z. B. Brot, Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukte. - - Folglich deckten die Preise in der Regel ganze Abschnitte ab, nicht einzelne von ihnen getrennte Waren - erklärt Piotr Juszczyk.

Niedrigere Mehrwertsteuersätze gelten beispielsweise für:

  1. Tropische Früchte und Zitrusfrüchte, einige Nüsse (Pistazien, Mandeln, Kokosnüsse), die derzeit mit 8% besteuert werden, unterliegen - wie andere Früchte - dem 5% -Satz.
  2. Für alle Brotsorten, einschließlich Kekse, wird ein Satz von 5% vorgeschlagen (derzeit unterliegen Brot- und Gebäckprodukte drei Sätzen: 5%, 8% und 23%).
  3. Suppen, Brühen, homogenisierte und diätetische Lebensmittel, einschließlich diätetischer Lebensmittel für spezielle medizinische Zwecke, die derzeit einem Steuersatz von 8% unterliegen, werden mit einem Steuersatz von 5% besteuert.
  4. Senf, Paprika-Gewürz, einige verarbeitete Gewürze (z. B. Pfeffer, Muskatnuss, Thymian), die derzeit mit einem Steuersatz von 23% besteuert werden, unterliegen einem Steuersatz von 8%.
  5. Für Bücher aller Art, d. H. Gedruckte, auf Datenträgern, Bändern und anderen Medien sowie in elektronischer Form (E-Books) wird ein Mehrwertsteuersatz von 5 bis XNUMX% vorgeschlagen.
  6. Produkte für Babys und Kinder, d. H. Lebensmittel für Babys und Kleinkinder, Schnuller, Windeln und Autositze, unterliegen derzeit einem Satz von 8%. Es wird vorgeschlagen, die Rate für diese Produkte auf 5% zu senken.
  7. Hygieneartikel (Damenbinden, Damenbinden), die derzeit mit einem Steuersatz von 8% besteuert werden, unterliegen einem Steuersatz von 5%.
  8. Für Zeitungen, Zeitungen und Zeitschriften, die auf Datenträgern, Bändern und anderen Medien sowie in elektronischer Form (E-Press) gedruckt werden, wird ein Mehrwertsteuersatz von 8 bis 5% vorgeschlagen (mit Ausnahme regionaler und lokaler Zeitschriften in nicht elektronischer Form) die XNUMX% Rate wird beibehalten).

Die Mehrwertsteuersätze werden unter anderem erhöht auf:

  1. Einige unverarbeitete Gewürze (z. B. Muskatnuss, Muskatnuss, Kreuzkümmel, Safran, Kurkuma) - von 5% bis 8%.
  2. Hummer und Tintenfische und andere Krebstiere, Weichtiere und wirbellose Wassertiere (einschließlich Krabben, Langusten, Garnelen, Austern, Muscheln, Schnecken) und Zubereitungen davon, Kaviar und Kaviarersatz sowie Mahlzeiten, die in verschiedenen Arten von Catering-Betrieben verkauft werden sind oben Produkte - von 5% bis 23%.
  3. Eis - für Lebensmittel und andere Kühlzwecke verwendet - von 8% bis 23%.
  4. Fachzeitschriften - von 5% bis 8%. Die Erhöhung gilt nicht für regionale und lokale Magazine, die auf Datenträgern, Datenträgern usw. gedruckt wurden und für die der Satz von 5% beibehalten wird.

Verbindliche Einsatzinformationen

Zusammen mit der neuen Mehrwertsteuermatrix werden die BIS-Informationen (Binding Rate Information) anwendbar. Steuerzahler können ihre WIS-Anträge ab dem 1. November 2019 einreichen. Die Informationen selbst werden jedoch ab dem 1. Juli 2020 veröffentlicht.

WIS ist ein Instrument, das Steuerzahlern und Steuerbehörden mehr Sicherheit hinsichtlich der Richtigkeit der angewandten Mehrwertsteuersätze bietet. - - Das neue Instrument ersetzt unverbindliche Auslegungen des Statistischen Zentralamtes. Binding Rate Information ist eine Verwaltungsentscheidung des Direktors für nationale Steuerinformationen. Ein Steuerpflichtiger, der verbindliche Steuersatzinformationen erhält, hat Schutz hinsichtlich des angewandten Mehrwertsteuersatzes. Die Mehrdeutigkeit der Vorschriften hatte früher zur Folge, dass viele Unternehmen Probleme mit dem Finanzamt hatten - erklärt inFakt Experte.

Ein Antrag auf Ausstellung eines WIS muss den formalen Anforderungen entsprechen und unterliegt einer Gebühr von 40 PLN. Die Entscheidung wird innerhalb von 3 Monaten getroffen.