Die USA erschrecken die Märkte

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Maciej Przygórzewski, Chefanalyst bei Walutomat und Internetowykantor.pl
Maciej Przygórzewski, Chefanalyst bei Walutomat und Internetowykantor.pl

Informationen über die Wiederaufnahme der Quarantäne in einigen Staaten sind aufgetaucht. Die Ergebnisse mussten nicht lange warten, die Anleger senkten ihren Risikoappetit durch den Verkauf riskanterer Vermögenswerte. Der Zloty verliert noch nicht viel, aber wir werden sehen, wie sich die Situation entwickelt.

Rückkehr der Epidemie in den USA?

Die gestrigen Informationen über die Wiederherstellung der Quarantäne in einigen Staaten lösten auf den Märkten erhebliche Panik aus. Der Grund ist die Angst vor einer weiteren Sperrung. Donald Trumps Haltung zu diesem Thema (die nicht bekannt ist, ob scherzhaft vorgeschlagen wurde, die Anzahl der Tests zu reduzieren, um die Situation zu verbessern) hilft nicht weiter. Rückgänge waren gestern sowohl an den Börsen als auch bei den Energierohstoffen deutlich zu erkennen. Sie haben auch die Währungen der Entwicklungsländer, einschließlich des Zloty, nicht umgangen.

IFO-Index steigt

Nach guten Daten aus PMI-Indizes ist ein besser als erwarteter IFO-Index keine Überraschung. 86,2 Punkte liegen jedoch immer noch deutlich unter 100 Punkten, was in diesem Indikator ein gewisses Gleichgewicht zwischen positivem und negativem Ansatz darstellt. Dies zeigt, dass unsere westlichen Nachbarn noch einen langen Weg vor sich haben, um wieder zu wachsen. Dies zeigte sich auch in der Währung, in der der Euro gestern trotz kurzfristiger Aufschwünge gegenüber dem Dollar verlor.

Zinssätze in der Tschechischen Republik unverändert

Bei der gestrigen Sitzung überraschte die tschechische Nationalbank die Analysten nicht. Er hielt die Zinssätze unverändert und behielt die relativ seltene Situation eines höheren Zinssatzes in Prag als in Warschau bei. Der Unterschied zwischen 0,25% und 0,1% ist jedoch nicht besonders signifikant. Interessanterweise hat die tschechische Krone nach diesen Daten leicht abgewertet.

Im makroökonomischen Datenkalender lohnt es sich heute zu beachten:

  • 13:30 - Europäische Union - Protokoll der EZB-Sitzung,
  • 14:30 - USA - Bestellungen für Waren,
  • 14:30 - USA - Anträge auf Arbeitslosenunterstützung.

Maciej Przygórzewski Chefanalyst bei InternetowyKantor.pl