Die Einzelhandelsumsätze im Mai in Polen waren besser als prognostiziert

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Maciej Przygórzewski, Chefanalyst bei Walutomat und Internetowykantor.pl
Maciej Przygórzewski, Chefanalyst bei Walutomat und Internetowykantor.pl

Daten aus Polen bestätigen, dass die Krise nicht so tief sein muss. Die Einzelhandelsumsätze im Mai waren viel besser als erwartet, und angesichts des Auftauens der Wirtschaft im Juni dürfte auch das nächste Ergebnis gut sein.

Gute Daten aus Polen

Seit dem Morgen werden heute Daten zum Einzelhandelsumsatz in Polen veröffentlicht. Ein jährlicher Rückgang von 8,6% ist besser als der erwartete Rückgang von 12,9%. Auf monatlicher Basis gibt es eine deutliche Verbesserung, die jedoch auf einen sehr schwachen April und nicht auf einen guten Mai zurückzuführen ist. Es ist erwähnenswert, dass ein Rückgang der Einzelhandelsumsätze unter 10% weltweit nichts Ungewöhnliches ist. Bessere Daten zeigten zum Beispiel Amerikaner, dass wir in Europa nur Messwerte für Mai aus Russland und Großbritannien erhalten haben. In dieser Kombination haben wir zumindest vorerst das beste Ergebnis. Die Anleger hielten dies offenbar für ein gutes Signal, da der Zloty nach diesen Daten gegenüber den Hauptwährungen deutlich zulegen kann.

China ändert die Zinssätze nicht

Die Bank of China hält als eine der wenigen derzeit relativ hohe Zinssätze aufrecht. Der Wert von 3,85% entspricht dem von Russland in Europa angegebenen Niveau, in der Europäischen Union sind die höchsten Zinssätze in Kroatien mit 2,5%. Ein wichtiges Element im Fall von Peking ist das Problem der sehr hohen Verschuldung und des Potenzials für ein noch größeres Wachstum im Falle einer Überflutung des Marktes mit noch billigerem Geld.

Schwierige Zeiten für Franchisenehmer

Entgegen den Erwartungen erwies sich das Thema Frankenkredite nicht als wichtiges Element der Präsidentschaftskampagne. Wichtig ist jedoch der jüngste Anstieg des Frankens, der sich während der Woche von 4,10 PLN auf 4,20 PLN erholte. Schuld ist der Schweizer Franken selbst, der sich damals gegenüber dem Euro verstärkt hat. So verlor der Zloty gegenüber der helvetischen Währung.

Heute gibt es keine wichtigen Messwerte im makroökonomischen Datenkalender.

Maciej Przygórzewski Chefanalyst bei InternetowyKantor.pl